Dem bestmöglichen Schutz aller Kinder wird bei Vorbereitung und Durchführung unserer Reisen ein besonderer Stellenwert beigemessen. Dies erreichen wir durch unser eigens entwickeltes Kinderschutzkonzept. Es beinhaltet sowohl klare Anweisungen und Verhaltensregeln, Abläufe und Informationsregeln, Maßnahmen und Aktivitäten zur fachlichen Beratung, Unterstützung und Begleitung unserer Teams in den Ferienobjekten als auch Empfehlungen für unsere Betreuer.
Unser multiprofessionelles Kinderschutzteam steht allen Kindern, Betreuern und dem Büro rund um die Uhr mit Rat, Tat und Unterstützung aktiv zur Seite und ist ein bedeutender Bestandteil unsers Kinderschutzkonzeptes. Der Auftrag und die Möglichkeiten den Schutz von Kindern vor Gefahren jeglicher Art bestens sicherzustellen, sind bedeutsame und wiederkehrende Inhalte auf unseren mehrmals im Jahr stattfindenden TeamerInnen- und Teamleitungsausbildung und unseren Fortbildungsangeboten.
Teil unseres Betreuungskonzeptes ist es, die Kinder und Jugendlichen in möglichst allen Belangen mit einzubeziehen. Das beinhaltet das gemeinsame Aufstellen von Regeln ebenso wie die gemeinsame Tages -und Wochenplanung. Natürlich ist dies nicht in allen Situationen möglich und angebracht. Unsere TeamerInnen sind angehalten Entscheidungen, die die Teilnehmenden betreffen behutsam und im Sinne der Kinder und Jugendlichen zu treffen.
In einem mehrstufigen Auswahl- und Schulungsverfahren werden unsere Team- und Gruppenleiter speziell auf ihre Aufgaben vorbereitet.
Dazu gehören:
In jeder Ferienwoche sind geschulte und erfahrene Teams für uns in den Camps unterwegs, um die Teams vor Ort zu unterstützen. Unsere TeamerInnen können bei Unsicherheiten und Fragen jederzeit unsere Vertrauensnummer anrufen.
Bei all unseren Reisen für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre erfolgt eine Betreuung durch von uns speziell geschulte Betreuer, auf deren Auswahl und Befähigung wir besonderen Wert legen. Dazu gehört gemäß Bundeskinderschutzgesetz auch ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. Unsere Betreuer sind vor allem junge Leute, die Spaß am Umgang und an der Beschäftigung mit Kids und Teens haben und die teilweise schon mehrfach im Einsatz gewesen sind. Unsere Betreuer sind rund um die Uhr für euch da, planen mit euch abwechslungsreiche und spannende Tagesprogramme, bieten Ausflüge an und wissen einfach, was zu einem guten Urlaub dazugehört. Natürlich stehen sie euch für alle Fragen, Sorgen, Probleme und Nöte mit Rat und Tat zur Seite. Um die Reisen für alle zu einem Erlebnis werden zu lassen, ist ein Mindestmaß an Disziplin und Toleranz wichtig. Eine gewisse Einordnung ist deshalb erforderlich, nur so können unsere Gruppenleiter ihrer Aufsichtspflicht nachkommen. Wenn es darauf ankommt, entscheiden sie gemeinsam mit dem Teamleiter, was noch geht und was nicht mehr okay ist. Schließlich sollt ihr verantwortlich mit der „neuen Freiheit“ außerhalb des Elternhauses umgehen, und dabei sollen sich alle gemeinsam wohlfühlen. Alkoholmissbrauch, Drogen und Gewalt werden bei uns nicht geduldet. Bei groben und/oder wiederholten Disziplinarverstößen behalten wir uns vor, Reiseteilnehmer mit einer Begleitperson nach Hause zu schicken. Die Kosten tragen die Eltern.
Wir passen unser Betreuungskonzept jeweils an die Zielgruppe an.
Wir werden oft gefragt, was wir anders machen und warum Kinder und Jugendliche sich bei uns gut aufgehoben fühlen, auch wenn sie mit einer Krankheit oder einer Behinderung bei anderen Anbietern erst gar keine Chance bekommen. Es wird an unserem besonderem Betreuungssystem liegen. Unter Betreute Kinderreisen kann man ja lesen, dass dort sich ein Betreuer um 8 bis zu 12 Kindern kümmern kann. Das ist bei Freizeiten mit dem KiLa-Standard anders. Hier arbeiten wir mit einem Betreuer und nur 5 Kindern oder Jugendlichen. Betreuer die Teamleitung oder für die Küche abgeteilt sind, zählen hier nicht mit rein und kommen noch dazu. Hinzu kommen in vielen Angeboten von Kinderlachen-Eifel noch unsere hauseigenen Minis- und Oldies.
Eine gewisse Selbstständigkeit der Kinder (persönliche Hygiene, Anziehen, Essen u.ä.) müssen wir voraussetzen. Je nach Alter steht für 8 bis 12 Kinder ein Betreuer zur Verfügung. Er ist Ansprechpartner bei allen Fragen und Problemen, die während des Ferienaufenthaltes auftreten können. Die Betreuung der Kinder erfolgt rund um die Uhr. Trotzdem müssen auch Betreuer nachts schlafen, um am nächsten Tag wieder fit zu sein. Ein geregelter Tagesablauf gibt Sicherheit und lässt trotzdem ausreichend Platz für zahlreiche Ferienaktivitäten.
Bei diesen Reisen ist ein Betreuer für eine Gruppe von ca. 10 - 13 Jugendlichen verantwortlich. Tagsüber können sich die Reiseteilnehmer dem angebotenen Programm anschließen oder in kleineren Gruppen individuell ihre Urlaubswünsche verwirklichen. Zu ihrer eigenen Sicherheit achten wir darauf, dass sich jeder beim Betreuer an- und abmeldet. Die Betreuer begleiten die Jugendlichen in die Locations und bringen sie auch sicher wieder in die Unterkunft zurück. Bei den betreuten Jugendreisen richten sich unsere Betreuer nach dem deutschen Jugendschutzgesetz und nach den mitunter strengeren Gesetzen des Gastlandes.
Hierbei bilden ca. 15 Jugendliche und ein Betreuer eine Gruppe. Gemeinsam wird der Urlaub vor Ort geplant und durchgeführt. Prinzip ist, dass unsere Betreuer immer Bescheid wissen, wo sich die Jugendlichen aufhalten und für sie als Ansprechpartner da sind. Unsere Betreuer bieten außerdem Ausflüge und abwechslungsreiche Freizeitangebote an.
Bei den Sprachreisen ins Ausland sind die Teilnehmer in Privatunterkünften untergebracht. Die Kinder/Jugendlichen werden während des gesamten Aufenthaltes durch Betreuer, vor Ort durch die Gasteltern und durch lokale Mitarbeiter begleitet. Je nach Alter gibt es vereinbarte „Nachhause-komm-Zeiten“, die ohne Ausnahme einzuhalten sind.
Betreute Kinderreise bei Kinderlachen-Eifel e.V. (6 - 14 Jahre) : Maximal 5 Kinder, ein Betreuer
Betreute Kinderreise (6 - 13 Jahre) : 8-12 Kinder, ein Betreuer
Betreute Jugendreisen (14 - 17 Jahren) : 10 - 15 Jugendliche, ein Betreuer
Begleitete Jugendreisen (ab 16 Jahren) : ab 15 Jugendlichen, Jugendreiseleitung
Sprachreisen : ab 15 Jugendlichen, ein Betreuer
Unser Schulungsteam besteht aus Sozialpädagogen, ErzieherInnen, HandwerkerInnen, Verwaltungsangestellte, LehrerInnen, DienstleisterInnen, WissenschaftlerInnen und und und. Wir sind eine Gruppe hochmotivierter EhrenamtlerInnen, die sich sehr intensiv mit allen Themen rund um Kinder -und Jugendreisen beschäftigen. Zusammen mit dem Büroteam arbeiten wir kontinuierlich am Kinderlachen-Eifel-Betreuungskonzept und bereiten unsere Neu-BetreuerInnen und angehenden TeamleiterInnen an 2 Terminen im Jahr auf ihre Reisen vor. Die Bindung der BetreuerInnen an Kinderlachen-Eifel e.V. ist uns sehr wichtig (nicht zuletzt wegen der vielen Freundschaften, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben), deshalb bieten wir jährlich ein Betreuerwochenende an, an dem wir uns mit ganz spezifischen Themen in Workshops und Seminaren beschäftigen.
Sie möchten uns kontaktieren? Schreiben Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff Schulungsteam.
Minis:
In unserem Verein möchten wir vor allem auch junge Stimmen nach vorne bringen und ihnen Gehör schenken. Daher haben wir in Zeiten, in denen wir noch keine reinen Jugendreisen angeboten haben, nach einer Möglichkeit gesucht, eben das möglich zu machen und Kindern und Jugendlichen eine aktive Teilhabe am Vereinsleben bieten zu können. Und genau aus diesem Anlass wurden unsere sogenannten Minis geboren, die sich auch heute noch an wachsender Beliebtheit erfreuen. Wer 12/13 Jahre alt ist, hat bei uns die Möglichkeit, bereits an einer Schulung teilzunehmen und langsam an das Leben als Teamer*in bei KiLa herangeführt zu werden. Diese Ausbildung umfasst die Teilnahme an allen in diesem Jahr angebotenen Schulungswochenenden sowie mindestens einem kreativen und einem theoretischen Workshop des Vereins oder externer Anbieter. In seiner Zeit als Mini wird man mit Aufgaben betraut, die mit der Vorbereitung von Freizeiten zusammenhängen und leichtere Aufgaben während der Reisen umfassen. Dazu gehört zum Beispiel die Unterstützung der Kinder bei Bastelangeboten oder anderen Programmpunkten, die „Zahnputzüberwachung“, Unterstützung bei der Sauberkeit des Objekts oder auch unseres Küchenteams. Diese Tätigkeit ermöglicht es den Minis, in die Arbeit in Freizeiten reinzuschnuppern, anfängliche Erfahrungen zu sammeln und sicherer zu werden, um später als Oldie eingesetzt zu werden. Unsere Minis begeben sich zur gleichen Zeit wie unsere ältesten Teilnehmer*innen zur Nachtruhe. Die Anreise erfolgt entweder bereits mit dem ganzen Team oder spätestens mit unseren Teilnehmer*innen.
Es ist wichtig, zu erwähnen, dass unsere Minis nicht unseren Betreuungsschlüssel abdecken, sondern als zusätzlich unterstützende Teamer*innen mitfahren. Die tatsächliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen im 1:5-Verhältnis findet allein durch unsere Jugendleiter statt, die mindestens 16 Jahre alt sind, mehrere Schulungen und auch Workshops absolviert haben.
Oldies:
Unsere Oldies wurden aus dem gleichen Grund wie unsere Minis ins Leben gerufen, bezeichnen aber noch einmal eine Zwischenstufe, bevor man dann in die aktive Arbeit als Jugendleiter einsteigt. Wer 14/15 Jahre alt ist und vielleicht schon Mini bei uns war, befindet sich als Oldie auf dem Endspurt hin zur eigenen JuLeiCa (Jugendleitercard). Diese Ausbildung umfasst die Teilnahme an mindestens einem Schulungswochenende sowie mindestens einem kreativen und einem theoretischen Workshop des Vereins oder externer Anbieter. Innerhalb der Freizeiten kommen für Oldies im Vergleich zu den Minis einige Aufgaben und Verantwortung hinzu. So unterstützen sie unsere Jugendleiter*innen bei der Betreuung der ihnen zugeteilten Kleingruppen, helfen bei der Planung und Umsetzung von Programmpunkten und übernehmen weiterhin die Aufgaben, die auch von den Minis übernommen werden. Unsere Oldies dürfen auch schon bei Nachtdiensten dabei sein und diese unterstützen, werden dabei aber immer von Jugendleiter:innen angeleitet. Grundsätzlich stehen unsere Oldies – wie auch Minis – stets in engem Kontakt und Austausch zu unseren Jugendleiter*innen und werden mit ihren Aufgaben keineswegs allein betraut. Diese Erfahrungen helfen unseren Oldies, sich auf die Tätigkeit als Jugendleiter*in vorzubereiten, zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und dabei sicher zu sein. Unsere Oldies begeben sich zur gleichen Zeit wie die Jugendleiter*innen zur Nachtruhe.
Es ist wichtig, zu erwähnen, dass unsere Oldies nicht unseren Betreuungsschlüssel abdecken, sondern als zusätzlich unterstützende Teamer*innen mitfahren. Die tatsächliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen im 1:5-Verhältnis findet allein durch unsere Jugendleiter statt, die mindestens 16 Jahre alt sind, mehrere Schulungen und auch Workshops absolviert haben.